Logo Dr. Bremi

Dr. med. Paul Bremi

Facharzt für Innere Medizin und Rheumatologie FMH
Sportmedizin SGSM Sonographie SGUM
Manualmedizin SAMM
Interventionelle Schmerztherapie SSIPM

Sportmedizin

Die Sportmedizin umfasst die Prävention, Diagnose und Behandlung von Affektionen, welche durch sportliche Betätigung ausgelöst oder verschlimmert werden können. Sie kümmert sich dabei um die Gesundheit der Sporttreibenden. Die Sportmedizin umfasst aber auch den Einsatz körperlicher Tätigkeit zum Erhalt oder zur Wiedererlangung der Gesundheit. Sie kümmert sich dabei um die Gesundheit der gesamten Bevölkerung.

Sportverletzungen - Erste Hilfe, wie wird untersucht und wie behandelt?

Bei nahezu jeder akuten Sportverletzung ist ein sofortiges Ergreifen - PECH - Schema - Massnahmen - unumgänglich:

  • P Pause - sofortiger Sportunterbruch
  • E Eis - Kühlen der verletzten Stelle, sofern die Stelle geschlossen ist
  • C Compression - Druckverband verhindert die Schwellung und muss regelmässig geprüft werden.
  • H Hochlagern - Bei Verletzungen, welche die Extremitäten (Arme, Beine) betreffen, wird der Rückfluss des Blutes und der Schwellflüssigkeit durch Hochlagern erleichtert.
  • Im Zweifelsfall Eiswickel machen oder das verletzte Glied ruhig stellen und ab zum nächsten Arzt oder Spital.

Was ist eine Hirnerschütterung ?

Dies muss nicht zwingend zu einem Bewusstseinsverlust mit Ohnmacht führen. Vielmehr äussert sich eine Hirnerschütterung durch eine meist kurze (2-20 Minuten) dauernde Leistungsstörung des Gehirns, zu vergleichen mit einer Überladung einer Computerfestplatte:

Die eingegebenen Informationen können nicht oder nur sehr verlangsamt verarbeitet werden, sodass es zu Koordinations-, Seh-, Wahrnehmungs-, Bewussteins-, Hör- oder Verhaltensstörungen kommen kann. Dies ist meist begleitet von Kopfschmerzen, Haubengefühl oder Übelkeit. welches sichere Zeichen dafür sind, dass die Nervenzellen des Gehirns, vor allem ihre Vernetzung untereinander, verletzt wurden und dadurch das Gehirn nicht mehr auf voller Leistung fährt.

Die „Hirnerschütterung" ist eine Diagnose, welche durch den Unfallmechanismus und als Folge dessen veränderten Hirnleistung gestellt wird. Diese veränderte „Prozessorqualität" kann sich in verschiedenen Symptomen äussern.

Die Wiederherstellung der verschobenen Vernetzungen und der Wackelkontakte bedarf einer Mindestzeit (3-4 Tage in experimentellen Untersuchungen bei Ratten). Obwohl vor allem das junge Gehirn eine sehr gute Erholungsfähigkeit besitzt und Schäden kompensieren kann, wäre es fatal, wenn während dieser Reparationszeit ein weiterer Schlag auf das Hirn treffen würde.

Dann könnten nämlich die Reparationsvorgänge völlig aus dem Ruder kommen und eine überschiessende Schwellungssituation im Hirn zu einer Katastrophe führen (sog. second impact).

Gerade weil sich die Hirnerschütterung in ihrer Schwere schlecht fassen lässt und weder eine Computertomografie noch ein normales MR die Verletzung zeigen kann, braucht es viel Aufklärung und Überzeugungskraft, dass der Athlet nicht zu früh, im scheinbar topfiten Zustand, die Sporttätigkeit wieder aufnimmt.

Kloten Flyers 

Dr. med. Paul Bremi - Schaffhauserstr. 5 - 8400 Winterthur - Tel. 052 213 13 23 - Fax 052 213 54 71 - praxisbremi@hin.ch
Dogbytes Websolutions GmbH © 2018